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Lehrgang mit GFQ Zertifikatsabschluss

Energiemanagementbeauftragter GFQ

nach DIN EN ISO 50001 und Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung (SpaEfV)

Energieeffizienz systematisch steigern – das ist das übergeordnete Ziel von Energiemanagementsystemen nach ISO 50001 oder dem alternativen System für KMU, wie es die Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung (SpaEfV) vorgibt. Diese Effizienzsteigerungen haben den Charme, dass sie in der Regel mit Kosteneinsparungen einhergehen. Darüber hinaus kann der Anwender dieser Systeme in den Genuss steuerlicher Vergünstigungen kommen, denn seit 1.1.2013 ist die Rückerstattung des sog. Spitzenausgleichs nach § 10 Stromsteuergesetz und § 55 Energiesteuergesetz an ein System zur Effizienzsteigerung gekoppelt.

 
Lehrgangsinhalt

Der Lehrgang beginnt mit den wesentlichen rahmenpolitischen Vorgaben wie Spitzenausgleich nach Strom- und Energiesteuergesetz inkl. SpaEfV, der besonderen Ausgleichsregelung nach dem EEG 2014, gefolgt von technischen und physikalischen Grundlagen.

Kern des Lehrgangs bilden die organisatorischen Anforderungen, wie sie durch

  • die Norm ISO 50001
  • die SpaEfV sowie den Vordruck 1449 des Zolls und
  • die DAkkS Regel 71 SD 6 022 und Regel 71 SD 6 046

vorgegeben werden.

Im Detail geht es um:

  • Pflichten des Top-Managements
  • Pflichten der Beauftragten
  • Energiepolitik
  • Rechtliche Pflichten im Energiebereich und ihre Abgrenzung
  • Energetische Bewertung
  • SpaEfV Anlage 2
  • Energieaudit nach DIN EN 16247-1
  • Kennzahlensystem, Ziele und Aktionsplan
  • Systemanforderungen der ISO 50001
  • Auditierung, Zertifizierung und Testierung

Die Inhalte werden durch verschiedene Lernmethoden vermittelt (Vortrag, Übungen, Gruppenarbeit).

 
Veranstaltungsbewertung

Lehrgang: Energiemanagementbeauftragter GFQ

Derzeit (Stand 18.12.2017 21:11:02) haben 48 Teilnehmer die Veranstaltung wie folgt bewertet:

  Fachkenntnisse 4.94
  Kenntniserweiterung 4.75
  Erwartungserfüllung 4.52

 
Lehrgangsziel

Die Teilnehmer sollen die rechtlichen, organisatorischen und technischen Grundkenntnisse erwerben, um für die Aufgaben als Energiemanagementbeauftragter gerüstet zu sein. Interne Auditoren anderer Systeme können diesen Lehrgang nutzen, um Kenntnisse auf dem Gebiet der ISO 50001 nachzuweisen.

 
Zielgruppe

  • Energiebeauftragte im Unternehmen
  • Mitglieder des Energieteams
  • Führungskräfte
  • Mitarbeiter aus der Instandhaltung
  • Einkäufer
  • Interne Auditoren

 
Voraussetzungen

Optimal sind Erfahrungen mit anderen Managementsystemen wie ISO 14001, OHSAS 18001, ISO 9001. Aber auch Teilnehmer ohne diese Vorkenntnisse können den Lehrgang erfolgreich abschließen.

 
Hinweis

Großunternehmen (nicht KMU) sind seit Dezember 2015 aufgefordert, ein Energieaudit nach DIN EN 16247-1 durchzuführen und dieses alle 4 Jahre zu wiederholen (Umsetzung der Energieeffizienzrichtlinie in deutsches Recht). Die DIN EN 16247-1 fordert in Abschnitt 5.2a die Benennung einer verantwortlichen Person für das Energieaudit. Dieser Lehrgang qualifiziert zwar nicht zum Energieauditor, er bietet diesen Personen jedoch die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren, um so ein kompetenter Ansprechpartner für den Energieauditor zu sein. Das Energieaudit endet mit einem Bericht. Der Lehrgang zeigt diesen verantwortlichen Personen ferner, wie sie weiter vorgehen können, um den nötigen Nutzen aus dem Energieaudit zu ziehen.

Der Lehrgang endet mit einer Zertifikatsprüfung.