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... weil Qualität zählt.
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Geometric Dimensioning and Tolerancing

Bedeutung und Anwendung in der Praxis

Eine technische Zeichnung als geometrische Produktspezifikation muss vollständig und eindeutig sein. Nur so ist sichergestellt, dass das Produkt seinen funktionalen Anforderungen gerecht wird und spätere Änderungen und unnötige Diskussionen vermieden werden.Die systematische und praxisgerechte Vermittlung des Basiswissens zur Form- und Lagetolerierung in diesem Seminar befähigt Sie, das übermittelte Wissen auf die eigenen Aufgabenstellungen zu übertragen, die Symboliken der geometrischen Tolerierung sicher anzuwenden und damit die Qualität Ihrer Zeichnungen zu verbessern. Weiterhin werden Sie in die Lage versetzt, die Tolerierung auf Kundenzeichnungen richtig zu interpretieren, kritisch zu hinterfragen und auf Augenhöhe Tolerierungsprobleme zu diskutieren. So sparen Sie Zeit, senken Ihre Produktkosten und verschaffen sich Rechtssicherheit hinsichtlich der Produkthaftung.

Seminar Content

Dieses Seminar basiert auf dem aktuellen ISO-GPS-Normensystem.

  • Einführung in die geometrische Produktspezifikation (GPS) und Beschreibung des wesentlichen Inhalts des Normensystems
  • Grundlegende Regeln der übergeordneten Norm ISO 8015
  • Überblick über Begriffe und Definitionen von Geometrieelementen nach ISO 14660
  • Ableitung von Geometrieelementen nach ISO 17450 als Grundlage für das Verständnis der Form- und Lagetolerierung
  • Dimensionelle Tolerierung, Definition und Unterschied von Größenmaß und Nicht-Größenmaß, Verwendung von Spezifikationsoperatoren nach ISO 14405
  • Anwendung der Tolerierungsgrundsätze, Unabhängigkeitsprinzip nach ISO 8015 sowie Hüllbedingung nach ISO 14405 und deren Auswirkung auf die Beziehung zwischen Maß- und Formtoleranz
  • Funktion und Aufbau des Toleranzindikators (Toleranzrahmens)
  • Bezüge und Bezugssysteme nach ISO 5459, Bildung von Bezügen und deren Rolle im System der Form- und Lagetolerierung
  • Definition von Toleranzzonen (Form und Weite)
  • Definition und Anwendung von Form- und Lagetoleranzen nach ISO 1101, ISO 1660
  • Eintragungsregeln für die projizierte Toleranzzone
  • Tolerierung von nicht-formstabilen Teilen nach ISO 10579
  • Materialbedingungen nach ISO 2692 (Maximum- und Minimum-Materialbedingung, Reziprozitätsbedingung)
  • Zusammenhang zwischen Toleranzen und Kosten
  • Methodik zur Festlegung von Bezügen und Toleranzen
  • Diskussion von Teilnehmerfragen zu firmenspezifischen Tolerierungsproblemen nach Möglichkeit anhand von aktuellen Produktzeichnungen
  • Praktische Übungsbeispiele

Target Group

Meister, Techniker, Ingenieure aus den Bereichen

  • Konstruktion
  • Planung
  • Prüfwesen
  • Normung
  • Qualitätsmanagement
  • Arbeitsvorbereitung
  • Fertigung
  • Produktion
  • Werkzeugbau

Evaluation of Event

Derzeit (Stand 14/11/2019 23:31:29) haben 1021 Teilnehmer die Veranstaltung wie folgt bewertet:

  Expert knowledge 4.77
  Advancement of knowledge 4.50
  Fulfillment of expectations 4.24

Ausbildungsnachweis

Nach Ihrer Teilnahme an diesem Seminar erhalten Sie ein Zertifikat. Dieses enthält eine detaillierte Auflistung der vermittelten Inhalte.
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